REVITALISIERUNG DES
DENKMALGESCHÜTZTEN
BAHNHOF HILDEN

VOR
DER
SANIERUNG

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CHRISTOPH GEMEINER ARCHITEKTEN

BAHNHOF HILDEN

Die Stadt als Marke–Der Stadteingang Bahnhof

Bahnhöfe gewinnen wieder zunehmend Bedeutung als Tore zu den Stadtzentren, mit denen sich Städte als Marke profilieren können. Diese Entwicklung ist nicht nur in Hilden sondern bundesweit zu beobachten. Das liegt daran, dass Bahnhöfe für Bus- und Bahnreisende meist der erste Kontakt mit einer Stadt sind.
Darum tragen diese Stadteingänge in hohem Maße dazu bei, die einzigartige Identität eines Ortes herauszustellen.

Die Markenbildung ist deshalb so wichtig, weil sie - ähnlich wie bei Unternehmen - für die Besucher Alleinstellungsmerkmale und Wiedererkennungswerte bieten, die positiv wahrgenommen werden. Auch aus diesem Grund verstehen sich moderne Städte wie Hilden heute als Unternehmen, die sich entsprechend darstellen und positionieren müssen, wollen Sie im Städtewettbewerb bestehen.
Gute Unternehmen bereiten ihren Besuchern selbstverständlich einen angenehmen Empfang - in diesem Fall mit dem neuen alten Bahnhof. Als lebendiger Stadteingang übernimmt er, wie gesagt, eine wichtige Funktion: Er ist für viele Bus- und Bahnreisende der Erste - und, das ist vielleicht noch wichtiger - der letzte Kontakt mit einer Stadt.

Wenn es der Erste Kontakt ist und dieser positiv ausfällt, freut man sich auf das was kommt. Wenn man geht, behält man die Stadt in angenehmer Erinnerung.
Das ist der eigentliche Mehrwert, den diese Infrastrukturmaßnahme bietet und daher, unter Markengesichtspunkten, gar nicht hoch genug bewertet werden kann: Der neue, alte Bahnhof ist ein Alleinstellungsmerkmal  Hildens und entspricht nicht nur seinem eigenen, sondern auch  dem Qualitätsanspruch seiner Besucher.
Hilden hat jetzt wieder einen lebendigen Bahnhof bekommen, der das Stadtbild im besten Sinne prägt. Die Bedeutung von Bus, Bahn und auch Fahrrad wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, während der so genannte motorisierte Individualverkehr abnehmen wird. Hilden ist durch den neuen alten Bahnhof auf diese kommende Entwicklung bestens aufgestellt.


FAKTEN

Denkmalgeschützter Bahnhof
Baujahr: 1874/1925

Fertigstellung der Sanierung: 2009
BGF: ca. 2.340 qm

Bauherr: Grundstücksgesellschaft 
Stadtwerke Hilden mbH

AUSZEICHNUNGEN

Auszeichnung vorbildlicher Bauten des Landes Nordrhein-Westfalen 2010

Auszeichnung guter Bauten des Bund deutscher Architekten (BDA) 2010

Nominierung für den Architekturpreis Nordrhein-Westfalen des BDA 2011

Nominierung für den Heinze Architekten Award 2011

MEDIEN

Link zum WDR-Fernsehbeitrag

Jurybegründung zur "Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW" auf aknw.de

Jurybegründung zur "Auszeichnung guter Bauten" des BDA auf bda-nrw.de

Interview in der Rheinischen Post

Der Bahnhof auf Baukunst NRW

Rheinische Post: "Hildener feiern neuen Bahnhof"

Westdeutsche Zeitung: "Der Schandfleck ist beseitigt"

Eröffnung des Bahnhofs auf YouTube